Brian Auger – Back To The Beginning

Alle singen die das hohe Lied auf Brian Auger. Von Herbie Hancock über Mose Allison, von den Brand New Heavies bis zu den Beastie Boys. Seine Tracks wurden von Mos Def, Common, Air und Kid Loco gesamplet, seine Originalkompositionen wurden von Sarah Vaughan, Richard ‚Groove’ Holmes und The Main Ingredient gecovert.

Sich vom eigenen, ganz individuellen Instinkt leiten lassen und wenig befahrene Straßen zu bereisen, um neue musikalische Pfade zu finden, ist sicherlich nicht der naheliegende und der einfachste Weg für kommerziellen Erfolg.

Dennoch hat Brian Auger immer eine wilde, unabhängige Herange-hensweise in seiner Musik gezeigt. Nach über 50 Jahren hat er seine Reputation als ein mit Preisen ausgezeichneter musikalischer Innovator, Jazz-Piano-Wunder, Swinging-Sixties-Szenetyp, früher Jazzfusion-Prota-gonist, Godfather des Acid-Jazz und 2014 Hammond-Organ-Hall-of-Fame-Rekrut mehr als bestätigt. Zudem ist Brian Auger als großzügiger, humorvoller und warmherziger Mensch bekannt.

Back to the Beginning, diese 24-Tracks umfassende, karriereumspannende Anthologie spiegelt 50 Jahre von Brian Augers Schaffen wider. Von seinem Jazz-Piano-Trio über klassische und aus dem Dornröschenschlaf erweckte Titel von Julie Driscoll & The Trinity bis hin zu seiner Pionierarbeit in Sachen 70er Jahre Jazz-Fusion mit The Oblivion Express. Seltene Tracks und neues Material aus seinem Grammy-nominierten, mit Preisen ausgezeichnetem Leben mit der Musik. Darüberhinaus brandneues Material aus seinem bald erscheinenden, Album Live in Los Angeles mit dem Original Oblivion Express-Sänger Alex Ligertwood.

Back To The Beginning ist ein Freudenfest zu Ehren eines der größten musikalischen Innovatoren, ein „musician’s musician“ der direkt zum Herzen spricht, egal wer zuhört. Nach über 50 Jahren als wegweisender professioneller Musiker sind seine Fähigkeiten und sein Spirit ungeschmälert. Brian Auger verbreitet noch immer die ebenso einfache wie relevante Message: Peace Through Music

Tracklisting:

  1. Blues Three Four [04:26]
  2. There is No Greater Love [03:40]
  3. Broadway [03:50]
  4. Shake [02:46]
  5. That Driving Beat [02:50]
  6. Save Me [04:02]
  7. Black Cat [03:24]
  8. I’ve Gotta Go Now [04:12]
  9. Flesh Failures (Let the Sunshine In) [03:04]
  10. Ellis Island [04:10]
  11. Finally Found You Out [04:13]
  12. Indian Rope Man [03:23]
  13. Red Beans & Rice Part 1 (Big Band Version) [02:10]
  14. Fire In The Mind [04:46]
  15. Listen Here [09:28]
  16. Freedom Jazz Dance [05:24]
  17. Whenever You’re Ready [06:21]
  18. Beginning Again (Live At The Whisky A Go Go) [08:09]
  19. Somebody Help Us [06:31]
  20. No Time To Live [06:17]
  21. Git Up [03:47]
  22. Freddie’s Flight [06:01]
  23. Butterfly [06:16]
  24. Future Pilot (Live In Los Angeles) [07:27]

BIO

Brians professionelle Karriere machte das erste Mal 1963 Schlagzeilen, als er zur No.1 des Jazz Piano Readers Poll im Melody Maker gewählt wurde. Brian hatte als ausgezeichneter Jazz-Pianist schon ausreichend Erfahrung in der Londoner Szene gesammelt. 1965, als er den Jazz Organisten Jimmy Smith hörte, begann seine Liebesaffäre mit der Hammond Orgel.Er benutzte das Instrument als primäres Tool für seine Pionierarbeit in Sachen Jazz-Fusion und umspannt Genres, Kontinente, Dekaden und seine bahnbrechenden, Genre-definierenden Bands der Mid-Sixties: die Mod Supergroup The Steampacket (mit dem jungen Rod Stewart), The Trinity mit dem ultimativ groovigen Sixties-Chick, der Sängerin Julie Driscoll, und selbstverständlich Brian Augers Oblivion Express. Die Band, deren Alumni sich wie das „Who des Who“ großartiger Musiker (u.a. der Gitarrist Jim Mullen und der Drummer Steve Ferrone) lesen. Sie haben mit ihrer speziellen souligen Fusion Musikgeschichte geschrieben, als mit dem Album Closer To It das scheinbar unvorstellbare geschah und sie 1973 die Billboard Jazz-Charts, die Rock- und R&B-Charts gleichzeitig stürmten.

Auszeichnungen und Preise haben sich im Laufe seiner Karriere angesammelt. Er erklomm mit einer aufgejazzten Version von Bob Dylans This Wheel’s On Fire 1968 die Top 5 der UK Pop Charts, die Brian und Julie Driscoll zu Top Of The Pops brachte. Er erhielt mehrere Grammy- Nominierungen, die letzte 2007. Im selben Jahr wurde Brian mit dem „Certificate Of Special Recognition“ für seinen Beitrag an der amerikanischen Kunstform des Jazz vom US-Kongress ausgezeichnet. Es ist einfacher, die Liste der musikalischen Legenden aufzuzählen, mit denen er nicht zusammengearbeitet hat. Aber ein kurzer Blick auf seine unzähligen Kollaborationen beinhaltet u.a. Namen wie Sonny Boy Williamson, Van Morrison, Paul McCartney und Jimi Hendrix.

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