The Shacks – Birds

 

„Dieser wunderschöne und magische Klang hat mich einfach umgeworfen, als mir Max das Demo zum ersten Mal vorgespielt hat. So etwas hatte ich noch nie gehört.“

„Ich war so aufgeregt, als Max gefragt hat, ob ich nicht vorbeischauen will und bei seinem neuen Song mitzumachen. Das war der Beginn von etwas ganz Unglaublichem.“

„Birds war der erste Song, den Max und ich zusammen aufgenommen haben, da kannten wir uns erst kurz, aber schon da hat es sich ganz natürlich angefühlt.“Shannon Wise

Carroll Gardens

Vor meinem letzten Jahr auf der High School bin ich von Princeton in New Jersey nach Carroll Gardens in Brooklyn gezogen, in den Keller meiner Tante Heidi. Ihr Haus steht gleich neben dem Gowanus Canal, der echt verdreckt ist. Die meisten Wohnblocks um den Kanal herum sind verlassen und verwuchert, ein giftiges und magisches Niemandsland im Herzen von New York. Im Keller meiner Tante haben Shannon und ich mit dem Musikmachen angefangen, und das Demo von „Birds“ war unsere erste gemeinsame Aufnahme. Zwischendurch sind wir in dieser heruntergekommenen Gegend um den Gowanus Canal in der Frühlingssonne spazieren gegangen. Dieses verträumte und surreale Gefühl ist ein wichtiger Bestandteil der DNA von The Shacks.

Krähen

„Eines Morgens wachte ich und stellte mir, dass schwarze Krähen mich durch mein Schlafzimmerfenster anstarren. Ich griff sofort zur Gitarre, und nach fünf konzentrierten Minuten war „Birds“ fertig, ganz fertig, und einfach seltsam. Diesem Gefühl jagt jeder Songwriter hinterher, aber es lässt sich schwer einfangen.“

Smile

„Brian Wilson hat sein Meisterwerk „Smile“ nie fertig gestellt, aber da sind sehr interessante Sachen drauf. Das Album inspiriert mich seit vielen Jahren, vor allem, was die Songstruktur angeht. Unterschiedliche Songteile, die sich klanglich oder musikalischen sehr stark von einander unterscheiden, werden zusammengebracht und ergeben starke Kontraste. Wie im Klassiker „Heroes & Villains“.

Wir haben diese Technik auch benutzt, und dafür unterschiedliche Tonbänder zusammengeklebt. Das kann man auf „Orchids“ von unserer ersten EP sehr gut hören: wer genau hinhört, entdeckt die Klebestelle, kurz bevor der Beat einsetzt.

„Bei „Birds“ habe ich die gleiche Technik benutzt, aber schon während der Komposition, nicht während der Aufnahme. Die einzelnen Abschnitte gehören eher weniger zusammen, aber haben für mich beim Schreiben einfach zusammengepasst. Es ist toll, wenn aus dem kreativen Unterbewusstsein solche Sachen wie unberührt an die Oberfläche gelangen. Für mich ist das das Ziel künstlerischer Arbeit.“

Jazz

Im letzten Jahr auf der High School habe ich in der Jazzband der Schule Gitarre gespielt. (Shoutout an Bob Rosen, bester Musiklehrer der Welt.) Im Lauf des Jahr haben sich einige dieser Tonstrukturen bei mir eingenistet. Bei „Birds“ kann man das in der „ii-V-I“-Akkordfolge hören, und den heimlichen Änderungen in der Tonart.

Spielzeuge

„Meine Tante hat zwei kleine Töchter, Stella und Alica. Alice war noch ganz klein, als ich in diesem Keller gewohnt habe, also musste ich leise nein. Überall im Haus liegen Instrumente für Kinder herum, darunter ein Spielzeugklavier. Das hat sich in unsere Musik eingeschlichen, sogar in die Studioversion von „Birds“, gespielt von Ben Borchers. Homer Steinweiss hat bei dem Songs Schlagzeug gespielt, und weil wir den Rhythmusteil live gespielt haben, hört man das Schlagzeug auch über das Mikro des Spielzeugklaviers, das am anderen Ende des Raumes stand. Das macht den Drumsound des Songs aus, einer meiner liebsten auf dem Album.“

„Birds“ ist ein Herzstück unserer Band, das uns sehr wichtig ist. Wir freuen uns sehr, den Song.  Max Shrager


 

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