MAKAYA MCCRAVEN – UNIVERSAL BEEINGS

featuring…
Miguel Atwood-Ferguson, Anna Butterss, Daniel Casimir, Dezron Douglas, Nubya Garcia, Ashley Henry, Shabaka Hutchings, Josh Johnson, Carlos Niño, Jeff Parker, Junius Paul, Tomeka Reid, Joel Ross, Brandee Younger
am 26. Oktober bei International Anthem
„McCraven, Drummer, Produzent und Beatmaker aus Chicago, hat sich in aller Stille zu einem der besten Beweise dafür entwickelt, wie lebendig Jazz heute ist.“The New York Times, Dezember 2017

Seit seinem Durchbruch mit dem Album „In the Moment“ von 2015 steht der Drummer und Produzent Makaya McCraven – geboren in Paris, aufgewachsen in Massachusetts, seit vielen Jahren in Chicago lebend – an vorderster Front einer ganzen Reihe genresprengender Strömungen, im Jazz und darüber hinaus. Das Album, mit er der Welt sein Konzept von „organic beat music“ vorstellte, basiert auf freier Improvisation, die McCraven in dutzenden von Live-Sessions in Chicago eingesammelt, zusammengeschnit-ten, nachbearbeitet und neu zusammengesetzt hat. Diese Methode hat er seitdem verfeinert, erweitert und in die Welt getragen.

Nach „In the Moment“ hat er sie auf spezifischeres Ausgangsmaterial angewandt. Es folgten zwei Mixtapes: „Highly Rare“ vom November 2017, auf dem Lo-Fi-Free-Jazz auf Hiphop trifft, basiert auf Liveaufnahmen auf Vierspurband. Im Juni 2018 folgte „Where We Come From“(CHICAGOxLONDON Mixtape), das er mit Aufnahmen während der Veranstaltung „CHICAGOxLONDON“ über zwei Nächte im Londoner Jazz-Zentrum Total Refreshment Centre produzierte.

Nach vier Jahren Arbeit und Verfeinerung seines Prozesses legt er jetzt sein neues Werk „Universal Beings“ vor. Es erreicht die Tiefe und Ambition von „In the Moment“ und übersteigt sie noch. Bei der Arbeit wurde er von dem Wunsch angetrieben, alte Freunde und neue Partner zu treffen, und das an Orten, an denen kreativer Geist und Jazz-basierte Musikinnovation leben. Makaya nutzte dafür kurze freie Zeitfenster während einer Tour Ende 2017 und Anfang 2018, in denen er gemeinsam mit International Anthem intime Live-Sessions in New York und Chicago und Sessions in improvisierten Studios in London und Los Angeles auf die Beine stellte.

Kontext und Logistik waren also streng DIY (wie fast immer bei IARC), aber die Freunde und Freundesfreunde, die Makaya für die Sessions versammeln konnte, sind durch die Bank A-Lister, die alle für progressiven Jazz 2018 stehen. Man könnte sie als „Supergroup“ des neuen Jazz in ihren unterschiedlichen Städten bezeichnen, mit Makaya als gemeinsamen Nenner. Zusammen geben sie einen Eindruck der organischen und ganzheitlich vernetzten afroamerikanischen Musiktradition 2018.

Die erste Session fand in New York im höhlenartigen Betonkeller von H0l0 in Ridgewood, Queens statt, wo Makaya zum ersten Mal mit Harfenistin Brandee Younger (Moses Sumney, Lauryn Hill) spielte, und dazu mit alten Gefährten wie Dezron Douglas (Bassist für Pharaoh Sanders und Ravi Coltrane) und den Chicago-Expats Joel Ross (Vibraphon) und Tomeka Reid (Cello). Die Gruppe beschloss, zusammengerückt in einer Ecke der Bar statt auf der Bühne zu spielen. So enstand Musik, die von Giovanni Russonello in einem Artikel über die „Beste Live Jazz Performance 2017“ in der New York Times als „widerspenstig und wuchernd“ beschrieben wurde.

Wenige Tage danach fand die zweite Session in der Co-Prosperity Sphere in Chicago statt, dem Hauptquartier von IARC. Makaya nutzte die seltence Chance, mit dem Saxophonisten Shabaka Hutchings zu spielen, der aus London wegen eines Auftrittes mit Louis Moholo-Moholo angereist war. Die gesamte Gruppe bestand aus Tomeka Reid am Cello und Junius Paul, Bassist für Roscoe Mitchell und neues Mitglied des Art Ensemble of Chicago und Makayas Mann, wenn es um Low End geht.

Die dritte Session fand am Nachmittag vor CHICAGOxLONDON statt, im Studio des Total Refreshment Centre gesellten sich Saxophonistin Nubya Garcia, Bassist Daniel Casimir und Pianist Ashley Henry zu Makaya, um zwei Stunden lang frei zu improvisieren, ohne dass Makaya jemals mit einer von ihnen vorher gespielt hätte.

Die vierte und letzte Session fand in der Garage von Jeff Parker in Los Angeles statt, in die Makaya sich selbst und fünf andere Musiker quetschte – Parker an der Gitarre, Violinist Miguel Atwood-Ferguson (Flying Lotus, Thundercat), Percussionist Carlos Niño (Dexter Story, Jamire Williams), Bassistin Anna Butterss und Saxophonist Josh Johnson (Kiefer, Esperanza Spaulding).


 

In den Monaten danach wurden die Aufnahmen aller vier Sessions von Makaya nachbearbeitet, geschnitten und arrangiert. So entstanden vier einzigartige und vielschichtige Suiten, aufgeteilt nach Sessions (und, auf der LP, nach Schallplattenseiten). „Universal Beings“ ist Makayas bisher eleganteste und ideengetriebenste Arbeit. Sie überschreitet nationale und internationale Grenzen. So entsteht ein Album, das musikalisch von spirituellen Deep Jazz Meditation über pulsierenden Post-Bop-Grooves hin zu Boombap mit harter Kante wandert.

Makaya McCraven stellt sich den groben Vereinfachungen von Revisionismus und Regionalismus entgegegen, und zelebriert lieber die Klänge, die Umgebungen und die Geschichten, die hinter den Ursprüngen seiner Musik liegen. „Universal Beings“ verkündet eine allgemeingültig Botschaft von unity, peace & power und ist auf jede denkbare Weise eine transzendente Erfahrung.

 


cover art IARC0022 Makaya McCraven - Universal Beings

TRACKLIST:
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01 A Queen’s Intro
02 Holy Lands (feat. Brandee Younger)
03 Young Genius (feat. Joel Ross)
04 Black Lion (feat. Dezron Douglas)
05 Tall Tales (feat. Tomeka Reid)
06 Mantra
07 Pharaoh’s Intro
08 Atlantic Black
09 Inner Flight
10 Wise Man, Wiser Woman (feat. Shabaka Hutchings)
11 Prosperity’s Fear (feat. Junius Paul)
12 Flipped OUT
13 Voila (feat. Daniel Casimir)
14 Suite Haus (feat. Nubya Garcia)
15 The Newbies Lift Off (feat. Ashley Henry)
16 The Royal Outro
17 The Count Off (feat. Carlos Niño)
18 Butterss’s (feat. Anna Butterss)
19 Turtle Tricks (feat. Jeff Parker)
20 The Fifth Monk (feat. Josh Johnson)
21 Brighter Days Beginning (feat. Miguel Atwood-Ferguson)
22 Universal Beings

Künstler: Makaya McCraven
Album: Universal Beeings
Label: International Anthem
Vertrieb: H’Art
Format/VÖ-Termin:: 2xCD, Digital, October 26, 2018
                         2xLP,November 16, 2018


 

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